Regine Aeppli, Regierungsrätin
Ich setze mich auch in den nächsten Jahren als Regierungsrätin für einen aufgeschlossenen und sozialen Kanton Zürich ein. Für dieses Ziel lohnt es sich zu kämpfen.

Ich setze mich auch in den nächsten Jahren als Regierungsrätin für einen aufgeschlossenen und sozialen Kanton Zürich ein. Für dieses Ziel lohnt es sich zu kämpfen.

Nach meinem Auszug aus dem Elternhaus war ich lange Jahre bekennendes WG-Mitglied – mit steigenden Ansprüchen an Küchen und Bäder. Krönender Abschluss meiner WG-Karriere war eine grosszügige Wohnung im vierten Stock des Volkshauses.
Nach dem Studium begann ich, mich in der SP zu engagieren. Sie befand sich damals in einem «Generationen-Mauser»*. Uns Jungen kam sie als etwas angestaubte Arbeiterpartei vor mit einem – in meinen Augen jedenfalls – praktisch allmächtigen Gewerkschafts-Flügel. Für uns gehörten auch der Feminismus und der Kampf gegen AKW zu einer linken Politik. Wir schrieben und publizierten wie wild. Für einige der Traditionalisten waren wir bourgeoise Abkömmlinge, aber damit konnten wir leben. Eingesetzt haben wir uns für die Lebensqualität in den Quartieren – zum Beispiel gegen den Abbruch der Kreuzplatz-Häuser im Kreis 7. Er konnte allerdings nicht verhindert werden. Für mich war die Einreichung einer Einzelinitiative gegen den Abbruch im Gemeinderat der Einstieg in die institutionelle Politik.
1987 wurde ich mit nur einer Stimme vor dem Nächstplatzierten in den Kantonsrat gewählt. Im Kantonsparlament wirkte ich während zweier Legislaturen mit, dann wechselte ich aufs nationale Parkett. Die Jahre zwischen 1987 und 1991 sind im Rückblick die ertragsreichsten Jahre, die ich als Parlamentarierin in Erinnerung habe. Staatliches Handeln war noch gefragt und Mehrheiten – mit Einschluss der SVP – waren immer wieder möglich. Tja …
In der SP fühle ich mich nach wie vor tief verwurzelt. Gerne werbe ich für unsere Anliegen und suche das Gespräch mit den Leuten.
* Als Mauser (von lat. mutare ändern, tauschen) bezeichnet man laut Duden das Abwerfen und Neuwachstum von Federn bei Vögeln.
Ein paar Dinge haben sich auch über Jahre nicht verändert. Als Kind ging ich zu Fuss zur Schule, heute gehe ich häufig zu Fuss zur Arbeit. Ein absolutes Privileg heutzutage, damals empfand ich den Schulweg manchmal als mühsam. Nach sechs Jahren Dorfschule war es Zeit für einen Tapetenwechsel. Das Gymnasium in Wetzikon kam mir vor wie die weite Welt und ich war stolz, dazuzugehören. Damals war es noch nicht selbstverständlich für Mädchen, eine Mittelschule zu besuchen.
An der Kantonsschule Zürcher Oberland (KZO) in Wetzikon hat sich für mich ein ganzes Universum an Wissen aufgetan. Mein Vater war damals als Physiklehrer an der KZO tätig, was mir in diesem Fach aber keine Vorteile verschaffte.
Als Gymnasiastin hätte ich mir nie erträumt, dass ich einmal Regierungsrätin und für das Bildungswesen im Kanton Zürich zuständig sein werde. Klar: Nicht alles läuft ideal an unseren Schulen. Insgesamt aber, da bin ich überzeugt, haben wir ein gutes Bildungswesen. Trotz einer hohen Zahl von fremdsprachigen Kindern aus unterprivilegierten Familien erzielt unser Bildungswesen gute Leistungen. Praktisch alle Jugendlichen finden nach Ablauf der obligatorischen Schulzeit und einer weiterführenden Schule oder Berufsausbildung einen Platz in der Arbeitswelt. Die Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz ist deutlich tiefer als in anderen europäischen Ländern.
Geboren wurde ich mitten ins letzte Jahrhundert, genauer: im Oktober 1952. Es war eine vergleichsweise ruhige Zeit, wobei ich als Kind davon keine besondere Notiz nahm. Ich wusste noch nicht, dass keine zehn Jahre zuvor in Europa ein Krieg getobt und Millionen Menschen das Leben gekostet hatte. In Uerikon, wo unsere fünfköpfige Familie wohnte, ging es beschaulich zu und her.
Der See lag uns zu Füssen, löste im Sommer optimistische Gefühle aus und regte im grauen Winter zum Nachdenken oder Schlittschuhfahren an. Der Zürichsee ist für mich wohl das, was man meint, wenn man von Heimat spricht. Ich habe die ländliche Dorfidylle von einst gegen die kleine Grossstadtwelt Zürichs eingetauscht. Der See jedoch ist derselbe geblieben, bloss hat sich die Zahl seiner Anwohnerinnen und Anwohner seit meiner Kindheit massiv gesteigert.
Wenn an sonnigen Tagen das Wasser nach Sommer riecht, erfüllt mich das mit einem Gefühl von Glück und Dankbarkeit für die Lebensqualität, die er uns bietet.
Schule macht man nicht vom Schreibtisch aus. Ich geniesse die Besuche in unseren Schulen jedes Mal. Jede Schule, jedes Klassenzimmer sogar, ist ein einzigartiger Ort mit individuellem Charakter. Immer wieder stelle ich fest, wie sehr Lehrerinnen oder Lehrer in einer individualistischen Gesellschaft wie der unsrigen gefordert sind. Jedes Kind ist einzigartig. Um jedem seine Entfaltung zu ermöglichen, braucht es viel Wissen, Geschick und Geduld.
Eine Exerzier- und Prügelschule, wie sie gewisse Kreise fordern, wird unseren Kindern nicht gerecht. Auch wäre es eine Beleidigung unserer Lehrpersonen, sie zu Zuchtmeistern zu degradieren. Sie sind zu wesentlich mehr fähig als zu grimmigem Auftreten und Stöckeschwingen. Verständnis für Kinder, die Achtung ihrer Meinung, transparente Regeln und Fairness – das sind zentrale gesellschaftliche Errungenschaften der letzten Jahrzehnte. Zudem leisten Kinder heute nicht weniger, sondern mehr als früher. Sie sind fachlich besser gerüstet und sozial sehr kompetent, wie Untersuchungen belegen. Nicht das Niveau der Schule ist gesunken, sondern die Ansprüche der Gesellschaft sind gestiegen. Es ist unsere Pflicht, die Kinder zu befähigen, mit der heutigen Unübersichtlichkeit und Widersprüchlichkeit zurechtzukommen. Schliesslich müssen sie sich in der Welt von heute und morgen und nicht in jener von gestern behaupten. Die Schweiz der Sechzigerjahre, so gern ich auch an diese Zeit zurückdenke, war eine andere. Die Schule von heute muss zur Gesellschaft von heute passen.
Nach meiner Wahl 2003 in den Zürcher Regierungsrat merkte ich schnell, dass dieses Amt zu mir passt. Nicht die Verbreitung von vermeintlichen Wahrheiten hatte mich in die Politik geführt, sondern das Bedürfnis, etwas mit Kreativität zu verändern.
In den letzten Jahren sind wir einen weiten und aufwendigen Weg gegangen. Ich denke an die Umsetzung des neuen Volksschulgesetzes, aber auch an die Reform des Fachhochschulwesens oder die Neuregelung der Kinder- und Jugendhilfe. Wir haben die Oberstufe neu ausgerichtet; heute bereitet sie die Jugendlichen besser auf den Übergang ins Berufsleben vor. Wir haben mit der Stärkung der Gewaltprävention dafür gesorgt, dass die Schulen ein Ort des sicheren Zusammenlebens bleiben. Wichtig war und ist mir der Dialog mit allen, die sich für unsere Schulen engagieren – mit Lehrpersonen, Schulbehörden, Eltern und Wirtschaft. Nur auf diese Art und Weise, da bin ich überzeugt, lässt sich etwas erreichen. So haben wir mit allen Betroffenen die Belastungssituation an der Volksschule geprüft und setzen derzeit konkrete Entlastungsmassnahmen um.
Als Regierungsrätin und besonders als Bildungsverantwortliche steht man häufig und manchmal auch heftig in der Kritik. Bei so vielen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrpersonen ist das wohl unvermeidlich. Es ist darum wichtig für mich, zu wissen, dass die Zürcher Stimmberechtigten mir an der Urne immer wieder das Vertrauen ausgesprochen haben. Sei dies beim HarmoS-Konkordat, beim Einführungsgesetz zum Berufsbildungsgesetz mit dem umstrittenen Berufsbildungsfonds oder beim Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Kinderbetreuung Ja», der die Gemeinden zur Schaffung von Krippenplätzen verpflichtet. Abstimmungssonntage waren für mich immer schöne Sonntage.
Zum Zurücklehnen gibt es trotzdem keinen Anlass: Im Kanton Zürich werden in den nächsten Jahren die Schülerzahlen zunehmen. Der Lehrermangel wird damit zur ständigen Herausforderung. Ich bin dankbar, dass sich so viele Männer und Frauen gemeldet haben, um von einem anderen Berufsfeld her in den Lehrberuf einzusteigen. Das Interesse der Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger beweist, dass der Lehrberuf attraktiver ist, als da und dort behauptet wird. Dass es zur Attraktivitätssteigerung auch das Engagement der Politik braucht, ist klar. Wir haben dafür in den letzten Jahren einiges unternommen. Besonders froh bin ich darüber, dass der Kantonsrat höhere Löhne für die Lehrpersonen genehmigte.
Mit 17 merkte ich, dass das Züri Oberland zwar meinen Horizont erweitert hatte, es auf der Welt aber noch mehr zu sehen gab. Für ein Jahr verliess ich die Schweiz und wurde an der High School einer Kleinstadt in Pennsylvania Austauschschülerin. Grösser als Uerikon war mein neuer Wohnort zwar, aber dennoch keine Grossstadt (obwohl die grosse Zahl an grossen Autos dies hätte vermuten lassen).
Man schrieb das Jahr 1969. Der Vietnamkrieg tobte, die Studenten protestierten. In Woodstock fand das legendäre Musikfestival statt. Doch in der Kleinstadt meiner Gastfamilie war das alles ziemlich weit weg. In den Jahren zuvor hatte die Bürgerrechtsbewegung die amerikanische Gesellschaft radikal verändert. Es begann mit der Schwarzen Rosa Parks, die ihren Sitzplatz im Bus nicht räumen wollte, und endete mit 15 schwarzen Kongressabgeordneten im Jahre 1971 (seit den Wahlen vom November 2010 gibt es keinen einzigen Afroamerikaner mehr im US-Senat!). Der Kampf gegen Diskriminierung und für die Akzeptanz verschiedener Lebensstile – ich war fasziniert von diesen Themen. Sie haben mich geprägt und prägen mich bis heute. Auch tat mir gut, einmal für eine Weile Ausländerin zu sein.
Ich wusste lange nicht, ob ich Kinder haben wollte. Aber ich wusste immer, dass Beruf und Familie keinen Widerspruch bilden. Und als die Kinder da waren, konnte ich es mir nicht mehr anders vorstellen. Mein Mann und ich hatten das Glück, dass wir uns gut organisieren konnten. 1999 trat ich nicht für den frei werdenden Regierungsratssitz an, weil mir die Familie wichtiger war. Vier Jahre später waren unsere Kinder schon selbstständiger.
Natürlich hatte ich oft ein schlechtes Gewissen, weil ich immer an so vieles denken musste und daher ständig unter Zeitdruck litt. Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, fordert schon seinen Tribut. Doch wenn ich ehrlich bin: Ein Leben als Hausfrau und Mutter wäre mir nicht gut bekommen. Wenn man die Aufgabe zu zweit wahrnehmen kann, ist vieles leichter.
In den letzten Jahren hat der Kanton grosse Anstrengungen für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie unternommen. Die Zahl der familienergänzenden Plätze wurde stark ausgebaut. Heute haben die Gemeinden die Pflicht, ein bedarfsgerechtes Angebot an Tagesstrukturen für Schulkinder und Krippenplätzen für Vorschulkinder bereitzustellen. Für diesen Erfolg habe ich lange gekämpft.
Die politische Bühne in Bern ist eine andere als in Zürich. Ich hatte schon viele Jahre als Rechtsanwältin gearbeitet, viele Erfahrungen gesammelt, aber auch menschliches Leid erlebt. Frauen und Männer, die an Scheidungskriegen zerbrachen, Arbeitnehmende, die um ihre Stelle und ihre Vorsorgeansprüche kämpfen mussten, oder Ausländerinnen, die wegen ihrer Ehemänner ihre Aufenthaltsberechtigung verloren. Diese Erfahrungen konnte ich ab 1995 als Nationalrätin bei der Erarbeitung neuer Bundesgesetze einbringen. Nicht immer entsprachen die Ergebnisse dieser Arbeit meinen politischen Vorstellungen. Aber ohne Kompromisse kommt die Politik nicht aus, eine Erkenntnis, die mir auch als Regierungsrätin Halt gibt.
Während dieser Zeit war ich Präsidentin des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks (SAH). Seine Tätigkeit basiert auf dem Grundsatz, die Menschen zu befähigen, ihre Interessen selber wahrzunehmen – sowohl in der Schweiz als auch im Ausland, namentlich in Entwicklungsländern. Damals ging es an vielen Orten darum, Wiederaufbauhilfe zu leisten – zum Beispiel im vom Krieg gezeichneten ehemaligen Jugoslawien, aber auch nach Erdbeben und anderen Naturkatastrophen. In der Entwicklungszusammenarbeit lernt man, dass Bildung die mächtigste Waffe im Kampf gegen die Armut ist.
Diese Erkenntnis nahm ich in mein heutiges Amt als Bildungsdirektorin mit.
Design: Stephen England
Technische Umsetzung: Marc Rinderknecht
Fotos: Stadt Wetzikon, Ortsarchiv (www.wetzipedia.ch) / Béatrice Devènes, Bern / Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, Fotografie: Roth und Schmid, Zürich / Ringier Dokumentation Bild / Stephen England / Henryka Rohr / Thomas Wartmann / Keystone: Pool/Manuel Bauer, Eddy Risch, Walter Bieri, Steffen Schmidt, STR, Everett Collection, Photoglob, Photochrom Collection, Iris A. Stutz, Eyedea, Gamma, Charles Harbutt / u.a.
Ich erklimme keine Felswände, fahre nicht mit dem Velo durch Kleinasien und koche nicht wie Jamie Oliver (aber gerne nach seinen Vorschlägen). Meine Freizeit gehört in erster Linie meiner Familie und – was dann noch bleibt – guten Büchern, guten Filmen und dem Besuch von Theater und Oper. Ausserdem habe ich einen Hang zum Textilen. An einem Silvesterabend bin ich einmal singenderweise im Kapitänskostüm auf der Bühne des Theaters Rigiblick aufgetreten. Danach habe ich von einer Theaterbesucherin ein Kompliment für meine Regierungsarbeit erhalten. Damit war dann auch die Frage beantwortet, ob ich nicht doch eine Gesangskarriere hätte anstreben sollen …

Die Universität war die Fortsetzung meiner Reise in die Welt der Bildung. Sie war nicht nur ein Ort, wo ich mich als Jusstudentin über Gesetzestexte beugte – die Uni Zürich war ein Tummelplatz von neuen und spannenden Menschen. Mitbestimmung, neue Studieninhalte und ein gesamtschweizerisches Stipendiensystem waren Forderungen, mit denen wir Professoren und Universitätsleitung konfrontierten. Die vielen Diskussionen über Gott und die Welt beziehungsweise eine offenere Gesellschaft mit Gleich- und anders Gesinnten brauchten ebenfalls ihre Zeit. Kurz: es war Morgendämmerung für meine politische Laufbahn.
Heute setze ich mich als Vorsteherin der Bildungsdirektion für eine vielfältige Bildungslandschaft ein. Dazu gehört der gymnasiale und akademische Weg. Er soll allen offenstehen, die Talent und Ausdauer haben, nicht einfach nur Geld. Der Wissenschaftsstandort Zürich gehört zu den weltweit führenden.
Ich bin aber auch froh, dass die Berufsbildung keine Sackgasse ist. Mit der Berufsmatura und den Fachhochschulen haben wir heute einen zweiten Königsweg, der in die Hochschulwelt führt. Ihre Absolventinnen und Absolventen sind als hoch qualifizierte Fachkräfte in unserem Kanton stark gesucht. Der neue Campus für die PHZH auf dem Sihlpost-Areal und der Campus der ZHdK auf dem Toni-Areal, die jetzt gebaut werden, sind neben dem Mutterhaus in Winterthur Flaggschiffe der Fachhochschulen.
Ich setze mich auch in den nächsten Jahren als Regierungsrätin für einen aufgeschlossenen und sozialen Kanton Zürich ein. Für dieses Ziel lohnt es sich zu kämpfen. Der Kanton Zürich ist gut aufgestellt. Sein Bildungsangebot gehört schweizweit, ja weltweit zu den besten und umfassendsten. Das dürfen wir ob all der Ansprüche und kritischen Äusserungen nicht vergessen. Auch die andern öffentlichen Güter wie die Gesundheitsversorgung, die Verkehrsinfrastruktur und das Kulturangebot sind kostbar und für eine hohe Lebensqualität zentral. Ihnen gilt es Sorge zu tragen. Die letzten Jahre waren geprägt von immer neuen Sparübungen – sei es aus wirtschaftlichen Gründen, sei es wegen des rabiaten Steuerwettbewerbs. Damit sich unser Gemeinwesen als Standort behaupten kann und seine Infrastruktur nicht verlottert, braucht es Investitionen. In dieser Beziehung wurde in den letzten Jahren nicht das Nötige unternommen. Es besteht Aufholbedarf. Sonst hinterlassen wir der nächsten Generation ebenso grosse Probleme, wie wenn die Verschuldung zu gross wird.
Ich mache mich auch weiterhin für mehr Chancengleichheit stark. Hier dürfen wir nicht lockerlassen. Chancengleichheit ist eine Voraussetzung für eine demokratische Gesellschaft. Sie ist und bleibt eine ständige Herausforderung, an der wir uns messen müssen. Nach wie vor hängen die Bildungschancen hier zu Lande zu stark von der Bildung und dem sozialen Status der Eltern ab. Einiges verspreche ich mir vom vorschulischen Bereich: Kinder lernen in ihren ersten Lebensjahren fast alles – gehen, sprechen, Räume erkunden und mit andern Kindern spielen. Die Familie bleibt zwar der erste und wichtigste Ort des Lernens. In Spielgruppen oder im Hort kann und soll das Lernen aber noch gezielter gefördert werden. Das ist ein Beitrag für mehr Chancengleichheit.